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Der 8. Mai ist ein Gedenktag, kein Feiertag.

Am heutigen 8. Mai 2020 gedenken wir an die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht vor 75 Jahren und der damit verbundenen Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Dazu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Florian Oest: „Die Zeit des Nationalsozialismus markiert das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Die Erinnerung an die Verbrechen ist eine bleibende Verpflichtung. Denn nur wer sich erinnert, auch wenn er persönlich keine Schuld auf sich geladen hat, kann verantwortungsbewusst mit der Geschichte umgehen. Der 8. Mai ist ein Tag der Mahnung, dass Antisemitismus und Rassismus keinen Platz in unserer Gesellschaft haben dürfen."

Mit der Unterzeichnung der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht wurde der Zweite Weltkrieg in Europa offiziell beendet. In den Folgejahren wurden zuerst Besatzungszonen gebildet, und wenig später, nämlich im Jahr 1949, entstanden zwei deutsche Staaten. Mit der Bildung der zwei Staaten ging die Etablierung unterschiedlicher Lebensformen sowie persönlicher Entwicklungen und Erfahrungen einher.

„Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus, und zwar für alle. Für die Menschen in Ostdeutschland war es nicht die endgültige Befreiung, sondern der Anfang der nächsten Diktatur. Die Befreiung vom Nationalsozialismus bedeutete noch nicht die Freiheit für alle. Deshalb ist der

8. Mai auch nicht als Feiertag in Deutschland geeignet!“, so Oest weiter.