der traditionelle Hering in der Fastenzeit

Traditionelles Heringsessen in Görlitz – Austausch in guter Runde

verfasst am 27.02.2026
Michael Kretschmer, Florian Oest, Dr. Stephan Meyer, Octavian Ursu sprechen zu den Gästen

Gespräche, Ideen und Begegnungen im „Gastmahl des Meeres“

Zum traditionellen Heringsessen in der Fastenzeit kamen zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Handwerk, Tourismus sowie aus Vereinen und Verbänden im Restaurant „Gastmahl des Meeres“ in Görlitz zusammen. Gemeinsam mit Michael Kretschmer MdL, Florian Oest MdB, Landrat Dr. Stephan Meyer und Oberbürgermeister Octavian Ursu bot der Abend eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und aktuelle Themen aus der Region zu besprechen.

Das Heringsessen hat vielerorts eine lange Tradition und steht auch bei uns für Begegnung und offenen Austausch. In angenehmer Atmosphäre wurden Ideen, Anregungen und auch kritische Hinweise aus der Praxis gesammelt. Gerade dieser direkte Dialog mit engagierten Menschen aus unterschiedlichen Bereichen unserer Region ist wichtig, um Entwicklungen aufzunehmen, Herausforderungen zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu gestalten.

Solche Treffen zeigen immer wieder, wie wertvoll persönliche Gespräche sind. Vielen Dank an alle Gäste für den offenen Austausch und an das Team des „Gastmahl des Meeres“ für die gastfreundliche Ausrichtung des Abends.

Woher kommt die Tradition?

Die Tradition des Heringsessens in der Fastenzeit stammt aus dem christlichen Mittelalter. Während der Fastenzeit war Fleisch verboten, Fisch jedoch erlaubt – und Hering war in Europa besonders günstig, lange haltbar und daher weit verbreitet.

So entwickelte sich der Hering zu einem typischen Fastengericht, das bis heute in vielen Regionen – besonders am Aschermittwoch – gegessen wird.

Fotos: privat

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