Gespraech Gastro

Neu-Start für Gastronomie und Hotellerie

Am Freitag hatte Michael Kretschmer Gastronomen und Hoteliers aus Görlitz ins "Café Gloria" auf dem Untermarkt eingeladen, um mit ihnen über die neue Rechtsverordnung zu sprechen, die das Kabinett an diesem Dienstag den 12. Mai beschließen wird. Sie enthält die Bedingungen, die die Branche bei der Wiedereröffnung einhalten werden muss.

Dabei geht es um Fragen, wie konkrete Hygieneregeln, Abstandsgebot von 1,5 Meter, dass an einem Tisch nur Mitglieder zweier Hausstände sitzen dürfen, ob Kellner Masken tragen müssen und vieles mehr. Die Vorgaben orientieren sich an den Konzepten der Fachverbände wie Dehoga und IHK. Wir müssen wieder so viel wie möglich zulassen, immer mit genauer Abwägung und Hygienekonzepten. Dabei sind das Abstandsgebot und der Mundschutz das Wichtigste. Das reiche in aller Regel, um sich vor einer Infektion zu schützen. Umsicht und Vernunft bleiben entscheidend für den Erfolg der Lockerungen.

Weil es aber die gesamte Branche der Gastronomie und Hotellerie besonders trifft, gibt es neben der Kurzarbeit und Hilfskrediten weitere Hilfen. So soll die Mehrwertsteuer auf Speisen in Gaststätten ab Juli ein Jahr lang von 19 auf 7 Prozent verringert werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier schließt weitere Rettungspakete nicht aus.

Auch Werbung in den Städten und Regionen, wo die meisten Touristen herstammen, ist ein richtiger Ansatz. Der Görlitzer Oberbürgermeister Octavian Ursu will über die Europastadt Görlitz/Zgorzelec für das Reiseziel Görlitz werben und dabei herausstreichen, dass Görlitz von der Corona-Pandemie kaum betroffen ist.

Fotos: Pawel Sosnowski

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